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Erziehungskurse

Im heutigen Umfeld, welches sich eher hundefeindlich als hundefreundlich zeigt, ist es von grösster Wichtigkeit, dass sich der Hund «unauffällig» in den menschlichen Alltag einfügt.

Die Grunderziehung, die in der Welpenspielgruppe und der Junghundeschule erarbeitet wurde, sollte über das ganze Hundeleben vertieft und aufrecht erhalten werden. Lebenslanges Lernen, das sowohl dem Hund wie seinem Halter Spass machen soll.

Abhängig von den jeweiligen kantonalen Verordnungen sind Halter von Hunden bestimmter Rassen und deren Mischlinge oder Hunde ab einer bestimmten Grösse/Gewichtsklasse zur Teilnahme an solchen Kursen verpflichtet. Diese Vorschriften gehen über die durch das Tierschutzgesetz vorgeschriebenen Sachkundekurse hinaus.

In einigen Kantonen ist vorgeschrieben, dass die Ausbilder eine gesetzliche vorgeschriebenen kantonale Anerkennung haben müssen. Ebenso sollte wie zuvor in der Welpenspielgruppe und der Junghundeschule in kleinen Gruppen unterrichtet werden.
Empfehlenswert sind vor der eigentliche Kursteilnahme 1 oder 2 Einzelstunden, um den Hund für die optimale Gruppeneinteilung genau einschätzen zu können.

Die Hundeerziehung muss wirkungsvoll, art- und tierschutzgerecht sein. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, dass auf individuelle Veranlagung von Hund und Halter eingegangen wird. Es ist eine unleugbare Tatsache, dass die verschiedenen Hunderassen unterschiedliche, rassespezifische Charakteristiken aufweisen, denen man nicht durch uniformen Drill begegnen darf.

Mischlingshunde sind in dieser Hinsicht besonders anspruchsvoll; in ihrem Wesen verbergen sich mitunter zwei völlig gegensätzliche Charaktere. Das erfordert von Halter und Hundeausbilder ein sehr sorgfältiges Eingehen auf das Individuum Hund.

Zu den Kursthemen, die natürlich das Gehen bei durchhängender Leine umfassen, sollte unbedingt das richtige Spielen mit dem Hund zählen, welches die Beziehung und das Vertrauen zwischen Mensch und Hund fördert.
Im Alltag ist es unbedingt erforderlich, dass der Hund in jeder Situation abgerufen werden kann. Das muss immer wieder geübt werden, auch unter grössten Ablenkungen wie spielenden Hunden in der Nähe, laufenden Kindern und beim Vorbeigehen an Nutztieren. In der heutigen Zeit kann diese Fertigkeit mitentscheidend sein, ob der Halter seinen Hund problemlos halten darf oder Gefahr läuft, mit gesetzlichen Auflagen belegt zu werden.

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